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Wöller will Datenspeicherung bei Kindesmissbrauch

19.06.2020 von

Foto: Roland Wöller (CDU), Innenminister von Sachsen. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Sachsens Innenminister Roland Wöller (CDU) hält die Möglichkeit einer Vorratsdatenspeicherung bei Ermittlungen zu Kinderpornografie für unverzichtbar. «Wir brauchen eine gesetzliche Mindestspeicherfrist bei den Telekommunikationsanbietern», sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Die Innenministerkonferenz in Erfurt hat auch das seit Jahren politisch umstrittene Thema auf dem Tableau. «Datenschutz ist ein abstrakter Schutz, aber er muss gegenüber anderen Gütern abgewogen werden», sagte er. «Und hier geht es um die Schwächsten, da muss das Wohl unserer Kinder im Zweifel Vorrang haben.»

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: Roland Wöller (CDU), Innenminister von Sachsen. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

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