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Wöller informiert sich: Kriminalitätsbekämpfung an Grenze

Innenminister Roland Wöller. Foto: Matthias Rietschel/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
Innenminister Roland Wöller. Foto: Matthias Rietschel/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Die sächsische Polizei setzt in ihrem Kampf gegen Kriminalität im Grenzgebiet auf modernste Technik. Am Mittwoch informierte sich Innenminister Roland Wöller (CDU) in Zittau über das System PerlS. Dahinter verbirgt sich mobile Videotechnik zur Identifizierung von Personen. Dabei kam das PerlS-Fahrzeug bei einer von der Sonderkommission eingerichteten Kontrollstelle zum Einsatz.

Die Sonderkommission war im November 2019 gründet worden, um Eigentumsdelikte im grenznahen Raum nachhaltig zu senken und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu stärken. In der Kommission arbeiten Auswerter, Ermittler und Fahnder zusammen. Mehr als jeder zweite Fall konnte inzwischen aufgeklärt werden. Zudem gibt es eine enge Zusammenarbeit mit benachbarten polnischen Dienststellen. «Um die Kriminalität in den Grenzregionen weiter zu bekämpfen und zurückzudrängen, ist eine enge Kooperation mit den Polizeidienststellen in Polen und auch Tschechien unerlässlich», sagte Wöller erst unlängst.

2020 schloss die Soko Argus insgesamt 332 Fälle ab. Davon klärten die Beamten 205 Fälle auf und ermittelten 77 Tatverdächtige. Die Aufklärungsquote lag somit bei 61,7 Prozent.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

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