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Weniger Taschendiebstähle in Sachsens Bahnhöfen und Zügen

Eine Polizistin und ein Polizist der Bundespolizei demonstrieren einen Taschendiebstahl. Foto: Arno Burgi/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
Eine Polizistin und ein Polizist der Bundespolizei demonstrieren einen Taschendiebstahl. Foto: Arno Burgi/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

In Sachsen haben Bahnreisende im vergangenen Jahr deutlich weniger Taschendiebstähle angezeigt als im Jahr zuvor. Die Zahl der erfassten Fälle sank auf 95. Das waren 125 weniger als im Vorjahr, wie eine Anfrage der FDP im Bundestag ergab. Wegen der Corona-Pandemie waren 2020 deutlich weniger Bahnreisende unterwegs.

«Nach Auffassung der Bundesregierung sind die Bahnhöfe und Züge in Deutschland sicher», heißt es in der Antwort des Bundesinnenministeriums, die der dpa vorliegt. Denn die Zahl aller Straftaten in Bahnhöfen und Zügen ging 2020 bundesweit deutlich zurück. Auch die Zahl der erfassten Taschendiebstähle sank: 2020 wurden 4043 Taten erfasst, 2019 waren es noch mehr als 6100.

Die Station im Freistaat, an dem die Bundespolizei die meisten Straftaten insgesamt registriert, war wie im Vorjahr der Leipziger Hauptbahnhof. Dort wurden 2038 Straftaten angezeigt. Es folgen die Bahnhöfe Dresden Hauptbahnhof und Dresden-Neustadt mit 948 und 433 registrierten Straftaten.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH