Der bei einem Messerangriff in Dresden verletzte US-Amerikaner bleibt zur Genesung vorerst in Dresden. Es gehe ihm schon viel besser, sagte der 20-jährige John Rudat bei einem Behandlungstermin am Universitätsklinikum der sächsischen Landeshauptstadt. «Ich muss erstmal in Dresden bleiben.» Den nächsten Untersuchungstermin habe er am Freitag.
Zu dem Angriff auf Rudat kam es in der Nacht zum 24. August in einer Straßenbahn in Dresden-Neustadt. Der junge Mann ging dazwischen, als zwei Männer aus einer Gruppe heraus Frauen in der Straßenbahn belästigten. Daraufhin griff ihn einer der beiden Männer mit einem Messer an. Er erlitt eine tiefe Schnittverletzung im Gesicht. Lebensgefahr bestand laut Angaben der Polizei zu keinem Zeitpunkt. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um einen 20-jährigen und einen 21-jährigen Syrer. Beide befinden sich laut Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft.