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Soko «Argus»: Mehr als 60 Prozent der Fälle aufgeklärt

Sachsens Innenminister Roland Wöller. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
Sachsens Innenminister Roland Wöller. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Die Soko «Argus» zur Bekämpfung der Kriminalität im Grenzgebiet zu Polen hat knapp anderthalb Jahre nach ihrer Gründung eine positive Bilanz gezogen. Von 332 bekannten Straftaten im vergangenen Jahr hätten die Ermittler mehr als 200 aufgeklärt, sagte Innenminister Roland Wöller (CDU) am Donnerstag in Görlitz. Das entspreche einer Quote von 61,7 Prozent. Die Quote sei «ungewöhnlich hoch», so Wöller. Mit der Gründung der Sonderkommission sollte die Kriminalität entlang der Grenze gesenkt werden und das Sicherheitsgefühl der Bürger gestärkt werden. «Beides ist gelungen.»

Die Soko «Argus» wurde im November 2019 gegründet. Sie soll die Sicherheit im Grenzgebiet zu Polen verbessern und die Kriminalität zurückdrängen. Rund 60 Fahnder, Ermittler und Auswerter beschäftigen sich vor allem mit Autodiebstählen und Einbruchsdelikten.

Soko Argus

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH