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Nach tödlichem Busunglück: Fahrer mit Erinnerungslücken

23.02.2017 von

Der Fahrer des Busses, der mit einer sächsischen Schulgruppe vor fast anderthalb Jahren auf der Autobahn 4 verunglückte, kann sich nach eigenen Worten nicht an den tödlichen Unfall erinnern. «Ich habe den Lkw überholt und dann ist es aus», sagte der 37-Jährige am Donnerstag zum Beginn des Prozesses vor dem Amtsgericht in Weimar.

Der Österreicher ist wegen fahrlässiger Tötung und Körperverletzung angeklagt. Er soll am 30. Oktober 2015 mit überhöhter Geschwindigkeit einen Laster überholt haben. Der Bus fuhr danach in die Böschung und kippte um. Dabei kam der vierjährige Sohn einer Lehrerin ums Leben. Alle anderen der mehr als 60 Businsassen wurden verletzt. Die Schüler aus Annaberg-Buchholz waren auf der Heimfahrt von einer Sprachreise.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: dpa / Martin Schutt

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