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Mutmaßliches Mitglied «Freier Kameradschaft» vor Gericht

Am Amtsgericht Dresden muss sich von heute an ein mutmaßliches Mitglied der rechtsextremen «Freien Kameradschaft Dresden» verantworten. Der 30-Jährige ist wegen besonders schweren Landfriedensbruchs, gefährlicher Körperverletzung, Nötigung, Volksverhetzung und weiterer Straftaten angeklagt.

Er ist einer von drei Beschuldigten, gegen die die Generalstaatsanwaltschaft Anklage erhoben hat. Ein 19- und ein 26-Jähriger stehen unter Verdacht, Mitglieder einer kriminellen Vereinigung zu sein. Ihre Fälle werden am Landgericht verhandelt. Alle drei Angeklagten sind seit Monaten in Untersuchungshaft.

Im Zuge der seit Mitte 2015 laufenden Ermittlungen gegen die Neonazi-Gruppe wegen Verdachts auf Bildung einer kriminellen Vereinigung wurden sechs weitere Personen verhaftet. Hier sind die Ermittlungsverfahren noch nicht abgeschlossen.

Die «Freie Kameradschaft Dresden» war bei Attacken auf Asylunterkünfte in Freital, Heidenau und Dresden auffällig geworden, teilweise in Kooperation mit der unter Terrorverdacht stehenden «Gruppe Freital».

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: dpa / Arne Dedert