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Fußball-Krawalle Dresden: Weitere Verdächtige stellen sich

Ausschnitt aus öffentlicher Fahndung der Polizei Sachsen
Ausschnitt aus öffentlicher Fahndung der Polizei Sachsen

Nach dem neuerlichen Fahndungsaufruf im Zusammenhang mit den schweren Fußball-Krawallen vom Mai in Dresden sind weitere Tatverdächtige identifiziert. Vier Deutsche, ein 18-Jähriger sowie drei 23-, 24- und 25-Jährige, haben sich laut Mitteilung der Polizeidirektion Dresden selbst gestellt. Sie stehen unter dem Verdacht des schweren Landfriedensbruchs, sollen an den Ausschreitungen maßgeblich beteiligt gewesen sein sowie Flaschen und Steine geworfen haben.

Aktuelle öffentliche Fahndung der Polizei Sachsen

Mit Bildern von 16 anderen Männern aus Videoaufnahmen bittet die Soko «Hauptallee» seit Montag auf einem Fahndungsplakat sowie der Polizei-Homepage um Mithilfe. Im Nachgang der Ereignisse beim Heimspiel von Dynamo Dresden gegen Türkgücü München (4:0) wurden bisher etwa 160 Tatverdächtige ermittelt. 37 davon sind identifiziert, 5 Männer in Untersuchungshaft, auch unter dem Verdacht der gefährlichen Körperverletzung. Ein 34-Jähriger ist bereits verurteilt - zu einer Bewährunsstrafe. Aktuell wird weiter nach 23 Tatverdächtigen öffentlich gefahndet.

Fahndungsplakat 1: https://www.polizei.sachsen.de/de/dokumente/Landesportal/UnbekannteXTatverdXchtigeXTeilX2 (PDF)

Fahndungsplakat 2: https://www.polizei.sachsen.de/de/dokumente/Landesportal/UnbekannteXTatverdXchtigeXTX3 (PDF)

Wer Hinweise zur Identität der abgebildeten Personen geben kann wird gebeten, sich bei der
Polizeidirektion Dresden
Schießgasse 7 in 01067 Dresden
Telefon: +49 (0) 351 483-2233
E-Mail: hinweisaufnahme.pd-dresden@polizei.sachsen.de

Krawalle rund um den Aufstieg von Dynamo Dresden

Am 16. Mai hatten sich Tausende Menschen im Großen Garten eingefunden, um den Aufstieg von Dynamo Dresden in die 2. Bundesliga zu feiern. Hunderte gewaltbereite Fans griffen Polizisten mit Pyrotechnik an, zudem flogen Flaschen und Steine. 185 Beamte wurden verletzt, 30 waren zeitweise dienstunfähig und 6 im Krankenhaus. Die Polizei geht von insgesamt über 600 Tatverdächtigen aus.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH