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Braunkohle-Gegnerin verrät ihren Namen: Urteil milder

01.01.2017 von

Eine Braunkohle-Gegnerin, die einen Polizisten verletzte, hat in einem Berufungsverfahren eine mildere Strafe erhalten, weil sie ihren Namen verraten hat - beim ersten Prozess hatte die Frau noch alle Angaben verweigert. Die Jugendkammer des Landgerichts verhängte am Dienstag gegen die 20-Jährige eine Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu je 10 Euro. Die Richter sind überzeugt, dass sie an Pfingsten im Lausitzer Braunkohlerevier bei Anti-Kohle-Protesten einen Polizisten am Knie verletzte. Das Amtsgericht Cottbus hatte die junge Frau im Juni zu zwei Monaten Haft verurteilt - auch, weil sie seit ihrer Festnahme und im Prozess ihre Personalien verschwiegen hatte. Gegen das Urteil hatte die Frau Berufung eingelegt.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: dpa / Patrick Pleul

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