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Berufungsverfahren gegen Braunkohle-Gegnerin beginnt

01.01.2017 von

Eine Umweltaktivistin, die in einem früheren Prozess ihren Namen verschwiegen hatte, steht ab heute erneut vor einem Cottbuser Gericht. In dem Berufungsverfahren geht es um einen Angriff auf einen Polizisten im Lausitzer Braunkohlerevier an Pfingsten. Die 19-Jährige soll bei einer Ankett-Aktion an Gleisen für den Kohletransport einen Beamten verletzt haben. Das Amtsgericht Cottbus hatte die Frau im Juni zu zwei Monaten Haft verurteilt, dagegen legte sie Berufung ein. Der Fall war ungewöhnlich, weil sie seit ihrer Festnahme und auch in der Verhandlung vor dem Amtsgericht ihre Personalien verschwiegen hatte. In der Zwischenzeit gab sie dem Gericht zufolge an, wer sie ist.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: dpa / Patrick Pleul

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