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Angeklagter räumt Angriff auf Polizisten ein

23.06.2020 von

Foto: Eine goldfarbene Justitia-Figur. Foto: Britta Pedersen/zb/dpa

Ein halbes Jahr nach der Silvesterrandale am Connewitzer Kreuz in Leipzig hat ein 29-Jähriger zwei Angriffe auf Polizisten eingeräumt. Er sei wütend gewesen und habe eine unkontrollierte Trittbewegung gemacht, weil ihn ein Polizist zuvor weggeschubst habe, sagte der Angeklagte am Dienstag vor dem Amtsgericht Leipzig. Er habe aber niemanden getroffen. Im Polizeigewahrsam habe er dann einen Beamten zu Boden gestoßen.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann tätlichen Angriff auf und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung sowie Bedrohung vor. Sämtliche Vorwürfe räumte der Angeklagte ein und betonte nochmals, dass es ihm Leid tue. Der 29-Jährige hatte sich laut Gericht auch schon nach seiner Festnahme entschuldigt.

Bei den Ausschreitungen in dem linksalternativ geprägten Stadtviertel waren unter anderem Steine und Böller auf die Polizisten geworfen worden, ein Beamter wurde am Ohr schwer verletzt. Mit diesen Taten steht der Angeklagte, der seit dem 2. Januar in Untersuchungshaft sitzt, aber nicht in Verbindung. Da das Gericht nur einen Verhandlungstag angesetzt hat, ist noch am Dienstag mit einem Urteil zu rechnen.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: Eine goldfarbene Justitia-Figur. Foto: Britta Pedersen/zb/dpa

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