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Notbremse: Schul- und Kitaschließungen vielerorts in Sachsen

Stühle stehen in einem leeren Klassenzimmer auf den Tischen. Foto: Bodo Schackow/zb/dpa/Symbolbild
Stühle stehen in einem leeren Klassenzimmer auf den Tischen. Foto: Bodo Schackow/zb/dpa/Symbolbild

Nach der Entscheidung über die bundesweit einheitliche Corona-Notbremse müssen sich Eltern und Kinder vielerorts in Sachsen ab Montag auf geschlossene Kitas und Schulen einstellen. Das teilte das Kultusministerium am Donnerstag mit. Mit dem erweiterten Infektionsschutzgesetz wird ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 100 Wechselunterricht Pflicht - das gilt für alle Schularten. Steigt die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in einer Woche auf 165, muss der Präsenzunterricht ab dem übernächsten Tag ausgesetzt werden. Unter dieser kritischen Marke dürfen Kitas im eingeschränkten Regelbetrieb geöffnet bleiben.

Laut Kultusministerium ist damit ab nächster Woche nur noch in Dresden, Leipzig sowie in den Landkreisen Leipziger Land und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Schulunterricht im Wechselmodell möglich. In den anderen Regionen müssen Schulen und Kitas schließen. Ausnahmen sind laut Ministerium nur für die Abschlussklassen vorgesehen. Dazu zählen auch die vierten Klassen an der Grundschule. Die Schüler dürfen auch bei einer Inzidenz über der 165er Marke die Schule besuchen.

Am Donnerstag passierte das Infektionsschutzgesetz den Bundesrat und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier unterzeichnete es. Eine Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt stand zunächst noch aus.

Infos Kultusministerium

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH