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Erster bestätigter Affenpocken-Fall in Sachsen

Eine Krankenschwester führt einen PCR-Test zur Erkennung des Affenpockenvirus durch. / Foto: Carlos Luján/EUROPA PRESS/dpa/Symbolbild
Eine Krankenschwester führt einen PCR-Test zur Erkennung des Affenpockenvirus durch. / Foto: Carlos Luján/EUROPA PRESS/dpa/Symbolbild

In Sachsen ist erstmals ein Fall von Affenpocken nachgewiesen worden. Bei einer Person aus Dresden habe sich eine Infektion mit Affenpocken bestätigt, teilte die Stadtverwaltung am Freitag mit.

Zudem bestehe bei zwei weiteren Menschen aus Dresden der Verdacht, dass sie ebenfalls mit dem Virus infiziert sind. Sie zeigten die typischen Symptome und hatten Kontakt zu nachweislich Infizierten außerhalb der Landeshauptstadt. Das Laborergebnis stehe noch aus. Die Betroffenen hätten sich isoliert, so dass derzeit davon ausgegangen werde, dass die Infektionskette unterbrochen sei.

Bundesweit sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) mit Stand Freitag 338 Fälle aus insgesamt 11 Bundesländern erfasst worden. Der sächsische Fall käme nun noch dazu.

Affenpocken sind eine seltene, von Tieren auf Menschen übertragbare Viruserkrankung. Übertragungen von Mensch zu Mensch sind selten, aber bei sehr engem Kontakt möglich. Das Virus verursacht nach Angaben von Gesundheitsbehörden meist nur milde Symptome wie Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen und Hautausschlag. Die Zeit vom Kontakt bis zum Ausbruch der Krankheit beträgt zwischen 7 und 21 Tagen.

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