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Veröffentlicht mit publizer in Sachsen

Erste Medizinstudenten nach Landarztquote ausgewählt

Ein Arzt hält ein Stethoskop in der Hand. / Foto: Patrick Seeger/dpa/Symbolbild
Ein Arzt hält ein Stethoskop in der Hand. / Foto: Patrick Seeger/dpa/Symbolbild

Die ersten Medizinstudienplätze nach der sächsischen Landarztquote sind vergeben. Damit studieren 40 junge Frauen und Männer im Wintersemester 2022/2023 Humanmedizin in Leipzig, Dresden und Chemnitz, wie das Sozialministerium am Donnerstag mitteilte. Sie wollten «mit großer Begeisterung ihren Beitrag zur Sicherung der künftigen medizinischen Versorgung in strukturschwächeren Regionen des Freistaates leisten», sagte Sozialministerin Petra Köpping (SPD). Sie wünschte Durchhaltevermögen und Erfolg für die Ausbildung sowie Freude an der späteren Tätigkeit. «Ihr Engagement ist unsere Zukunft!»

Die neue Landarztquote soll helfen, die medizinische Versorgung in den Regionen abseits der großen Städte zu sichern. Bewerber brauchen kein Einser-Abi und verpflichten sich dafür, nach Abschluss des Studiums mindestens zehn Jahre als Hausarzt oder -ärztin in einer unterversorgten oder davon bedrohten Region Sachsens zu arbeiten. Zur Premiere gab es insgesamt 67 Bewerbungen, die nächste Runde folgt ab Februar 2023.

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