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Angebot für schwerkranke Lungenkrebspatienten in Chemnitz

Ein Stethoskop hängt um den Hals eines Arztes. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild
Ein Stethoskop hängt um den Hals eines Arztes. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

Schwerkranke Lungenkrebspatienten erhalten künftig am Klinikum Chemnitz eine besondere Versorgung. Am Onkologischen Centrum Chemnitz (OCC) entsteht die sachsenweit erste ambulante spezialfachärztliche Versorgung (ASV) für Patienten mit Tumoren der Lunge und des Thorax, wie das Klinikum am Donnerstag mitteilte. Nach dem Aufbau und der Implementierung der nötigen Infrastruktur werde das Team im Januar 2022 seine Arbeit aufnehmen.

Die ASV ist ein Diagnostik- und Behandlungsangebot für Patienten mit seltenen, komplexen oder schweren Erkrankungen, deren Behandlung hoch spezialisierte Leistungen erfordert. Die Versorgung erfolgt durch ein interdisziplinäres Fachärzteteam aus dem ambulanten und dem stationären Bereich.

Das Kernteam besteht aus 35 Medizinern, weitere 32 Ärzte und Psychologen können bei Bedarf hinzugezogen werden. Insgesamt sind an der Diagnostik und Behandlung Vertreter von rund 20 Fachbereichen beteiligt, darunter Pneumologie, Thoraxchirurgie, Hämatologie/Onkologie sowie die Strahlentherapie.

Mitteilung des Klinikums

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH