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2021 besonders viele Gewebespenden aus Sachsen

Eine Patientenverfügungen über Organ- und Gewebespenden. / Foto: Silvia Marks/dpa-tmn/Illustration
Eine Patientenverfügungen über Organ- und Gewebespenden. / Foto: Silvia Marks/dpa-tmn/Illustration

Augenhornhäute, Blutgefäße und Herzklappen: Sachsen war 2021 eines der Bundesländer mit der höchsten Zahl von Gewebespenden. 317 Spenden kamen aus dem Freistaat, wie die Deutsche Gesellschaft für Gewebetransplantation (DGFG) am Samstag mitteilte. Insgesamt gab es deutschlandweit den Angaben zufolge 2897 Gewebespenden, mit denen mehr als 7000 Patienten versorgt wurden. Regional gesehen war das Spenden-Aufkommen laut DGFG nur in Nordrhein-Westfalen und Mecklenburg-Vorpommern höher als im Freistaat.

In der Uniklinik Dresden, die Gesellschafterin der DGFG ist, spendeten 66 Menschen nach ihrem Tod Gewebe. 68 Prozent aller potenziellen Spender kamen den Angaben aus medizinischen Gründen wie einer Corona-Infektion nicht in Frage.

Anders als Organspenden sind Gewebespenden unabhängig von der Hirntoddiagnostik. Herzklappen und Gefäße können bis zu 36 Stunden nach dem Tod entnommen werden, Augenhornhäute sogar bis zu 72 Stunden später.

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