Die Pläne für ein sächsisches Forschungsinstitut für Bevölkerungsschutz liegen vorerst auf Eis. Gründe sind die «haushälterische und personelle Prioritätensetzung» und die vorläufige Haushaltsführung im ersten Halbjahr 2025, wie aus einer Antwort von Innenminister Armin Schuster (CDU) auf eine Anfrage des Landtagsabgeordneten Valentin Lippmann (Grüne) hervorgeht.
Demnach wurde dem Innenausschuss Ende Mai 2024 eine Konzeptstudie für ein solches Institut vorgestellt, die eine Beraterfirma im Auftrag des Innenministeriums erarbeitet hatte. Die Kosten betrugen laut Angaben des Finanzministeriums vom Februar 157.000 Euro.