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DRK-Bergwacht trainiert Rettung aus Skilift

DRK-Bergwacht trainiert Rettung aus Skilift
DRK-Bergwacht trainiert Rettung aus Skilift. (Archivbild) / Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa
Von: DieSachsen News
Im Ernstfall zählt jede Minute: Wie die Bergwacht im Erzgebirge mit Kletterkunst und Spezialausrüstung Skifahrer aus dem festsitzenden Lift holt.

Im Erzgebirge hat die DRK-Bergwacht und die Feuerwehr die Rettung aus einem Skilift trainiert. AAus unbekannter Ursache war der Doppelsessellift in Eibenstock stehengeblieben, sodass zahlreiche Menschen gerettet werden mussten.

«Zunächst wurde der Strom von der Bahn genommen. Dann kletterten Rettungsteams über die Pfosten an das Seil, um sich zu den einzelnen Sesseln vorzuarbeiten», erläuterte Jürgen Anger von der Winterrettung der Bergwacht. In der Zwischenzeit werden die Menschen in den Sesseln beruhigt und über die folgenden Schritte informiert.

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In Rettungswindel abgeseilt

Haben die Retter die Sessel erreicht, werden die zu rettenden Skifahrer einzeln in einer sogenannten Rettungswindel gesichert und an einem Seil nach unten gebracht. «Kinder können mit ihren Eltern zusammen abgeseilt werden, weil das Rettungsgerät bis zu 250 Kilogramm trägt.» Im Ernstfall sollen die Rettungsteams spätestens 30 Minuten nach der Alarmierung am Seil hängen und die Rettung einleiten.

In Sachsen gibt es nach Angaben der DRK-Bergwacht 67 Skigebiete und mehr als 40 Skilifte. Oberwiesenthal ist mit sechs Liften (eine Gondel, ein Vierer-Sessellift und vier Schlepplifte) das größte Skigebiet in Sachsen. Die Lifte liegen auf einer Höhe von 914 bis 1.215 Metern. Eibenstock liegt auf einer Höhe von 650 bis 700 Metern und ist ebenfalls ein beliebtes Naherholungs- und Wintersportgebiet.

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