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Medienvertreter bei Kundgebung in Dresden attackiert

Ein Streifenwagen der Polizei steht mit eingeschaltetem Blaulicht an einem Einsatzort. Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild
Ein Streifenwagen der Polizei steht mit eingeschaltetem Blaulicht an einem Einsatzort. Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild

Am Rande einer Kundgebung in Dresden ist der Polizei zufolge ein Medienvertreter attackiert worden. Sie konnte einen 67-jährigen Tatverdächtigen am Montagabend stellen und ermittelt gegen den Mann wegen versuchter Körperverletzung, wie die Dresdner Polizei mitteilte.

Am Abend fanden in der sächsischen Landeshauptstadt eine Kundgebung von Gegnern der Corona-Maßnahmen, etwas später eine Versammlung der Pegida-Bewegung und auch eine Gegenkundgebung statt. Bei welcher der Kundgebungen es zu der Attacke kam, sagte die Polizei nicht. Auch nähere Angaben zum Opfer machte sie auf Anfrage nicht.

Nach einer Rangelei bei einer der Veranstaltungen ermittelt die Polizei zudem gegen einen 35-Jährigen wegen versuchter Körperverletzung. Daneben kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Demonstrationsteilnehmern, bei der ein Mann leicht verletzt wurde. Die Polizei ermittelt in dem Zusammenhang gegen einen 78-Jährigen wegen Körperverletzung.

Pressemitteilung

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH