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Medienvertreter bei Demo gegen Corona-Maßnahmen attackiert

Das Wort "Polizei" steht auf der Karosserie eines Einsatzwagens. Foto: Marijan Murat/dpa/Symbolbild
Das Wort "Polizei" steht auf der Karosserie eines Einsatzwagens. Foto: Marijan Murat/dpa/Symbolbild

Bei einer Kundgebung in Dresden ist der Polizei zufolge ein Medienvertreter mit einem Schirm angegriffen worden. Das teilte die Polizei am Dienstag mit. Das Tatwerkzeug war zuvor nicht genannt worden. Die Beamten konnten einen 67-jährigen Tatverdächtigen bereits am Montagabend stellen und ermitteln nun gegen den Mann wegen versuchter Körperverletzung, wie die Dresdner Polizei mitteilte. Der Medienvertreter sei bei dem Angriff nicht verletzt worden.

Am Montagabend fanden in der sächsischen Landeshauptstadt eine Kundgebung von Gegnern der Corona-Maßnahmen, etwas später eine Versammlung der Pegida-Bewegung und auch eine Gegenkundgebung statt. Die Attacke geschah laut Polizei auf der Demo gegen die Corona-Maßnahmen. Nähere Angaben zum Opfer machte sie auf Anfrage nicht.

Nach einer Schubserei zwischen Teilnehmern der Pegida-Bewegung und der Gegendemonstration ermittelt die Polizei zudem gegen einen 35-Jährigen wegen versuchter Körperverletzung. Daneben kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Demonstrationsteilnehmern, bei der ein Mann mit einem Schirm leicht verletzt wurde. Die Polizei ermittelt in dem Zusammenhang gegen einen 78-Jährigen wegen Körperverletzung.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH