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Linke: Kinder und Jugendliche für Hilfsorganisationen werben

Mirko Schultze bei einer Gegendemonstration anlässlich einer Wahlkampfveranstaltung der AfD in Görlitz. / Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
Mirko Schultze bei einer Gegendemonstration anlässlich einer Wahlkampfveranstaltung der AfD in Görlitz. / Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Mädchen und Jungen sollten nach Ansicht der Linken mehr über Hilfsorganisationen informiert werden. «Wenn man Kindern und Jugendlichen die abwechslungsreichen Einsatzmöglichkeiten frühzeitig näherbringt, betreibt man quasi nebenbei auch berufliche Bildung und akquiriert später mehr Menschen für Freiwilligendienste», erklärte der Landtagsabgeordnete Mirko Schultze am Montag in Dresden. Das komme der gesamten Gesellschaft zugute und mache ein Pflichtjahr überflüssig. Es bestehe enormes Ausbaupotenzial für solche Angebote an Schulen. Der Kultusminister und der Innenminister sollten schleunigst dafür sorgen, dass Schulen solche Kooperationen ausbauen können.

Schultze erinnerte daran, das Hilfsorganisationen und die Freiwilligen Feuerwehren über Nachwuchsmangel klagen. Bei zwei Kleinen Anfragen im Parlament hatte er zur Antwort erhalten, dass es an den etwa 1500 allgemeinbildenden Schulen in Sachsen nur 76 Schülersanitätsdienste gibt. Dem Kultusministerium war zudem nur eine einzige Kooperation zwischen einer Schule und der Feuerwehr bekannt - in Dohna bei Dresden.

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