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DGB Sachsen fordert Verbesserungen in der Pflege

Eine Pflegefachkraft hilft in der ambulanten Pflege einer Frau beim Umsetzen. / Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild
Eine Pflegefachkraft hilft in der ambulanten Pflege einer Frau beim Umsetzen. / Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Sachsen hat Verbesserungen für Beschäftigte in der Pflege gefordert. Bereits vor der Pandemie sei der Handlungsdruck im Pflegebereich enorm gewesen, sagte die stellvertretende Bezirksvorsitzende Daniela Kolbe zum Internationalen Tag der Pflegenden (12. Mai). «Dieser hat sich in den zurückliegenden zwei Jahren weiter verstärkt.» Grundsätzliche Verbesserungen durch die Politik seien trotz aller öffentlichen Bekenntnisse bislang ausgeblieben.

Viele gut ausgebildete Pflegerinnen und Pfleger seien bereits aus ihrem Beruf ausgestiegen oder hätten ihre Arbeitszeit reduziert. Es müsse gehandelt werden, um die Beschäftigten zu halten oder zurückzugewinnen, forderte Kolbe. «Um die Arbeitsbedingungen und die Attraktivität dauerhaft zu verbessern, braucht es bundeseinheitliche, bedarfsgerechte und verbindliche Personalvorgaben und Tarifverträge in allen Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern.»

Die von der sächsischen Regierung vorgesehene Einführung von Personalpflegeuntergrenzen sei zwar ein erster Schritt in die richtige Richtung, aber reiche nicht aus. Im Zuge der Überarbeitung des Sächsischen Krankenhausgesetzes sollten etwa Tarifbezahlung sowie familienfreundliche Arbeitszeiten stärker verankert werden, forderte der Gewerkschaftsbund.

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