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Zoo hofft auf baldigen Nachwuchs bei China-Leoparden

17.10.2019 von

Foto: Das China-Leoparden-Weibchen beobachtet hinter dem Männchen im Zoo Hoyerswerda die Umgebung. Foto: Jens Büttner/zb/dpa

China Leoparden-Dame BaoBao aus dem Zoo Hoyerswerda hat sich schon mehrfach mit ihrem Partner San gepaart. «Darauf haben wir lange gewartet. Für eine mögliche Zusammenführung der beiden Leoparden ist die Rolligkeit des Weibchens ein entscheidender Aspekt», erklärte der Zoologische Leiter Eugène Bruins am Donnerstag. Ohne solche Anzeichen wäre eine Zusammenführung zu riskant, da sich die Tiere verletzen oder gar töten könnten.

Das Leoparden-Weibchen war im Sommer 2018 aus Paris nach Hoyerswerda gekommen. Ende September 2019 zeigte es erste Anzeichen, für eine Paarung bereit zu sein. Deshalb begann der Zoo mit dem Zusammenführen der Tiere, die sich zuvor abwechselnd in der Anlage aufgehalten hatten und sich nur durch ein «Schmusegitter» beschnuppern konnten. Zunächst wurden sie stundenweise unter Beobachtung zusammengelassen, dann dehnte man die gemeinsame Zeit aus.

«Als die Schieber für beide das erste Mal gemeinsam aufgingen, war die Aufregung der Tierpfleger genauso groß, wie die der Raubkatzen», teilte der Zoo mit: «Unter den Augen des Zoo-Teams verlief das Kennenlernen ruhig aber auch stürmisch, denn es kam gleich zu mehreren Paarungen.» Bruins betonte: «Wir sind sehr glücklich über die gelungene Zusammenführung. Es hätte auch anders kommen können. Nun hoffen wir natürlich auf baldigen Nachwuchs.»

Der Zoo in Hoyerswerda baut für 165 000 Euro derzeit noch eine neue Leoparden-Anlage. Der Umzug ist für Anfang 2020 geplant.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: Das China-Leoparden-Weibchen beobachtet hinter dem Männchen im Zoo Hoyerswerda die Umgebung. Foto: Jens Büttner/zb/dpa

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