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Viktoria-Krontauben brüten im Leipziger Zoo

Zoobesucher fotografieren ein Weibchen eines Viktoria-Krontauben-Pärchens. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild
Zoobesucher fotografieren ein Weibchen eines Viktoria-Krontauben-Pärchens. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild

Keine Scheu vor Besuchern hat ein Viktoria-Krontauben-Pärchen im Leipziger Zoo. Unbeeindruckt von den Menschen brütet das Paar seine Eier aus.

Einen ungewöhnlichen Nistplatz hat sich ein Viktoria-Krontauben-Pärchen im Leipziger Zoo ausgesucht: Auf einer Kiste, in der Blattschneiderameisen leben, haben sie ihr Nest eingerichtet. Die sechs Jahre alte Henne und der neunjährige Hahn brüten dort seit einer Woche, wie der Zoo auf Anfrage mitteilte. Die Brutzeit dauert insgesamt 28 Tage.

Da die Tauben wegen ihrer Größe nicht sehr fluggewandt sind, suchen sie sich laut Zoo nicht ganz so hohe Brutplätze - daher fiel die Wahl wahrscheinlich auf den Blattschneiderameisen-Würfel. Dabei zeigen die Vögel auch beide keine Scheu vor den Besuchern. Beide wechseln sich mit der Brut ab - der Täuberich sitzt meistens nachts auf dem Nest. Wie viele Eier bebrütet werden, ist den Angaben nach unbekannt.

Die aus Neu-Guinea stammende Fächertaube oder Viktoria-Krontaube ist von den verschiedenen Arten diejenige, die am häufigsten in europäischen Zoos gezeigt wird. Mit einer Gesamtlänge von 66 bis 74 Zentimetern und einem Gewicht von etwa 2,4 Kilogramm gehört die Fächertaube den Angaben des Leipziger Zoos nach zu den mit Abstand größten noch lebenden Vertretern der Taubenvögel.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

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