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Sächsische Behörden verweigern Abgabe von Kleinhirschen

24.01.2017 von

Die sächsischen Behörden verweigern dem Zoo Leipzig unter Berufung auf eine EU-Verordnung die Abgabe einer Gruppe von chinesischen Kleinhirschen. Dies hätten die Behörden am Dienstag trotz einer anderslautenden Auslegung der Verordnung durch die EU-Kommission noch einmal bestätigt, sagte Zoodirektor Jörg Junhold der Deutschen Presse-Agentur. Die Ankündigung des Zoos, die Chinesischen Muntjaks zu schlachten, hatte am Montag für Wirbel gesorgt.

Die EU-Kommission hatte mitgeteilt, dass die Tiere nicht getötet werden müssten. Der Zoo müsse lediglich dafür sorgen, dass sie sich nicht vermehren oder aus ihrem Gehege entkommen. Mit der Verordnung soll die Ausbreitung von Tieren aus anderen Regionen in Europa verhindert werden. Im Masterplan «Zoo der Zukunft» hatte der Zoo Leipzig seit langem geplant, die Haltung von Zwergmuntjaks zu beenden.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: dpa / Hendrik Schmidt

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