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Gastwirte in Großstädten hoffen auf Außengastronomie

Tische und Stühle sind in Dresden vor einem Restaurant auf dem Neumarkt aufgestellt. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
Tische und Stühle sind in Dresden vor einem Restaurant auf dem Neumarkt aufgestellt. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Gastwirte in Dresden und Leipzig hoffen angesichts sinkender Corona-Infektionszahlen auf eine baldige Wiedereröffnung der Terrassen und Biergärten. «Viele Betriebe und Mitarbeiter stehen in den Startlöchern und freuen sich, überhaupt wieder arbeiten zu können», sagte der Hauptgeschäftsführer des Branchenverbandes Dehoga Sachsen, Axel Klein, der Deutschen Presse-Agentur. Nach monatelanger Corona-Zwangspause sei die wirtschaftliche Lage katastrophal. Eine Wiedereröffnung der Außengastronomie sei wirtschaftlich dennoch schwierig und könne die Verluste der Betriebe kaum ausgleichen, warnte der Dehoga-Chef.

Die neue Corona-Schutzverordnung, die ab 10. Mai in Sachsen gilt, sieht vorsichtige Lockerungen vor: Wenn die 7-Tage-Inzidenz in einer Region an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unter 100 liegt, sind Übernachtungen auf Campingplätzen und in Ferienwohnungen erlaubt. Gastronomiebetriebe dürfen ihre Außenanlagen öffnen - mit Terminvergabe und Kontakterfassung sowie Negativtests, wenn mehr als zwei Hausstände an einem Tisch sitzen. Derzeit kommen aber nur Leipzig und Dresden in die Nähe dieser Grenze. Am Mittwoch lag die Wocheninzidenz in beiden Großstädten laut Robertm Koch-Institut (RKI) bei 106 - sachsenweit waren es 177,3.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH