Nach nur einer Saison ist das DEL-Abenteuer für die Dresdner Eislöwen zu Ende. Mit 19 Punkten Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz und nur noch acht ausstehenden Spielen hat sich der Tabellenletzte mit dem sportlichen Abstieg abgefunden. "Wir schauen der Realität ins Auge", sagte Geschäftsführer Maik Walsdorf am Donnerstag. "Wir haben nicht die Qualität, die Liga zu halten."
Schonungslose Analyse: Zu alt, zu langsam, zu wenig bissig
Neu-Sportdirektor Jens Baxmann, erst seit einem Monat im Amt, redete Klartext: "Wir müssen erkennen, dass wir diese Saison nicht konkurrenzfähig sind. Es ist nicht alles Katastrophe, aber wir finden immer wieder Wege, uns selbst ins Knie zu schießen." Die Analyse ist eindeutig: Das Team war zu alt, zu langsam und zu wenig Biss. Der 939-fache DEL-Verteidiger erntet Lacher, als er sagte: "Einige sind über ihren Zenit. Sonst würde ich vielleicht auch noch mitspielen!"
Walsdorf ergänzte: "Vieles hat nicht gepasst. Es kamen einige Spieler nicht an ihre Leistungsgrenzen. Außerdem mussten Spieler gewisse Rollen spielen, die wir für sie so nie vorgesehen hatten." Irgendwann sei Pech auch Unvermögen, gab der Geschäftsführer zu.