Gute Nachricht für Badegäste im Dresdner Westen: Das beliebte Stauseebad Cossebaude kann auch in den kommenden Jahren genutzt werden. Die Landeshauptstadt Dresden und Vattenfall haben den Pachtvertrag bis 2030 verlängert – mit Option auf weitere fünf Jahre. Bisher galt der Vertrag immer nur für ein Jahr, was für Unsicherheit sorgte. Nun haben Besucher endlich Planungssicherheit.
Das Bad bleibt definitiv bis 2030 geöffnet, eine Verlängerung bis 2035 ist möglich. Diese hängt allerdings von eventuellen Baumaßnahmen am benachbarten Pumpspeicherwerk Niederwartha ab. Oberbürgermeister Dirk Hilbert betont: "Als Landeshauptstadt Dresden setzen wir alles daran, das Stauseebad Cossebaude langfristig als Badestelle im Dresdner Westen zu erhalten."
Die Vertragsverlängerung ist dabei nur ein Teilaspekt einer umfassenderen Einigung. Das Stauseebad liegt am Unterbecken des von Vattenfall stillgelegten Pumpspeicherwerks Niederwartha, dessen Zukunft bisher unklar war. Jetzt haben Stadt und Energiekonzern eine Absichtserklärung unterzeichnet, die mehr Klarheit bringt. Vattenfall plant die vollständige Stilllegung des Pumpspeicherwerks – sowohl energiewirtschaftlich als auch wasserwirtschaftlich. Dafür sind umfangreiche bauliche Maßnahmen am Standort nötig, die eine Planfeststellung erfordern.