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Stadtrat Dresden beschließt Entwicklung am Alten Leipziger Bahnhof

In Dresden wurde in der Stadtratssitzung ein bedeutender Beschluss gefasst, um den Alten Leipziger Bahnhof als historischen Gedenkort zu entwickeln. Ein umfassendes Konzept wird gefordert, um die Erinnerungskultur aktiv zu fördern.

Im Rahmen der Stadtratssitzung am Donnerstag, den 29. Januar 2026, wurde ein bedeutender Beschluss zur weiteren Entwicklung des Alten Leipziger Bahnhofs getroffen. Diese historische Stätte soll in Zukunft als Gedenkort dienen, um die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus wachzuhalten und die Erinnerungskultur zu fördern. 

Die Stadtratsfraktionen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, SPD und FDP/FB haben einen Ersetzungsantrag eingebracht, der eine zweigeteilte Projektförderung in Höhe von 100.000 Euro vorsieht. Davon sollen 75.000 Euro in die Weiterentwicklung des Nutzungs- und Betreibungskonzepts sowie in Forschungs-, Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit investiert werden. 

Darüber hinaus wird eine Förderung von weiteren 25.000 Euro bereitgestellt, vorausgesetzt, bis zum 30. September 2026 wird ein Konzept zur Weiterentwicklung des Projekts vorgelegt. Dieses Konzept muss unter anderem die Bildungsangebote und eine Kooperationsstrategie mit anderen Gedenkstätten in Dresden umfassen, um eine umfassende Aufarbeitung zu gewährleisten.

Annekatrin Klepsch, Kulturbürgermeisterin und Mitglied im Beirat für Erinnerungskulturen, betonte die Wichtigkeit dieses Projektes: „Die Entscheidung für eine weitere Förderung ist ein wichtiger Schritt für die Entwicklung des Alten Leipziger Bahnhofs als Gedenkort. Dass diese Entscheidung nur knapp zustande kam, ist jedoch besorgniserregend. Gedenkorte wie dieser sind unverzichtbar für die historische Bildung. Ihr Erhalt ist ein Signal unserer gesellschaftlichen Verantwortung.“

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