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Vater der DDR-Mikroelektronik: Neue Biografie über Werner Hartmann wird in Dresden vorgestellt

Vater der DDR-Mikroelektronik: Neue Biografie über Werner Hartmann wird in Dresden vorgestellt
Gilt als Begründer der Mikroelektronik in der DDR: Werner Hartmann. Foto: Eva Busch
Von: Cornelius de Haas

Am Mittwoch, den 28. Januar 2026, lädt die Technischen Sammlungen Dresden zu einer besonderen Veranstaltung ein: Von 17 bis 20 Uhr wird dort die neue Biografie über Prof. Dr. Werner Hartmann vorgestellt – den Begründer der Mikroelektronik im Osten Deutschlands. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten (www.tsd.de oder service@museen-dresden.de).

Der Physiker Werner Hartmann (1912–1988) war eine Schlüsselfigur der ostdeutschen Hochtechnologie. Nach Erfolgen in der Fernsehtechnik und Kernstrahlungsmesstechnik gründete er in den 1960er Jahren die „Arbeitsstelle für Molekularelektronik“ in Dresden – ein Meilenstein für die Mikroelektronik in der DDR. 1974 wurde er politisch kaltgestellt, seine Arbeit abrupt beendet. Seit Jahrzehnten setzt sich Dr. Hans Becker, einst selbst Mitarbeiter Hartmanns, für dessen Rehabilitierung ein. Aus seinen Recherchen ist nun ein umfassendes Buch entstanden – gefördert vom VDE Dresden e.V. und den Technischen Sammlungen.

Zur Buchvorstellung spricht Katrin Stump, Generaldirektorin der SLUB Dresden, ein Grußwort. Anschließend diskutieren auf dem Podium:

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– Dr. Hans Becker, Autor und Zeitzeuge
– Prof. Dr. Günter Dörfel, ehemaliger Doktorand Hartmanns
– Dr. Wolfram Drescher, Unternehmer im Dresdner Halbleitercluster

Moderiert wird das Gespräch von Dr. Ralf Pulla, Kustos der Technischen Sammlungen. Das Publikum ist eingeladen, Fragen zu stellen und sich im Anschluss bei einem offenen Austausch zu beteiligen.

Cornelius de Haas
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Cornelius de Haas

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