Im künftigen Baufeld für den Neubau der Carolabrücke sind bei der laufenden Kampfmittelsondierung 31 sogenannte „Störstellen“ in zwei bis vier Metern Tiefe entdeckt worden. 29 davon gelten laut Experten als unkritisch. Zwei Ortungen weisen jedoch größere Anomalien auf – hier besteht der Verdacht auf Bombenblindgänger.
„Wir brauchen Sicherheit auf dem Baufeld der neuen Carolabrücke, darum lief seit September 2025 die Kampfmittelsondierung“, sagte Dresdens Sicherheitsbürgermeister Jan Pratzka am Mittwoch bei einem Pressetermin. „Wir wollen den Zeitvorteil nutzen. Aktuell besteht keine akute Gefahr, aber aufgrund zweier Verdachtsfälle eine Vorsorgelage.“