Anwohner und Berufstätige im Umfeld der früheren Dresdner Carolabrücke müssen sich auf eine mögliche erneute Evakuierung wegen eines Bombenfundes einstellen. Grund dafür sind zwei Verdachtsstellen für mögliche Bombenblindgänger auf der Neustädter Seite am geplanten Standort des Brückenneubaus, teilte die Stadt Dresden mit. Ab dem neunten März sollen die beiden Verdachtsstellen voraussichtlich geöffnet werden.
Möglich sei deshalb, dass es zu einer Evakuierung in einem Sperrkreis mit einem Radius von 1.000 Meter um das betroffene Gebiet kommen muss. Betroffen wären nach Angaben der Stadt demnach rund 18.000 Menschen sowie kommunale und Landesbehörden, Alten- und Pflegeheime, Kindertagesstätten und weitere soziale Einrichtungen. «Im ungünstigsten Fall ist nicht auszuschließen, dass eine Evakuierung länger als 24 Stunden andauert», heißt es weiter.