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Unicampus zwölf Jahre nach Grundsteinlegung vor Vollendung

08.08.2017 von

Zwölf Jahre nach der Grundsteinlegung steht der Campus Augustusplatz der Universität Leipzig vor seiner Vollendung. Am 23. August wird am «Paulinum - Aula und Universitätskirche St. Pauli» der Bauabschluss gefeiert, wie Stephan Gößl, der Sprecher des Sächsischen Finanzministeriums, am Dienstag in Dresden ankündigte. Zuerst hatte die «Bild»-Zeitung darüber berichtet.

Offiziell eröffnet werden soll das «Paulinum» nach Angaben von Universitätssprecher Carsten Heckmann am 1. Dezember. Ursprünglich sollte der gesamte Campus schon zur 600-Jahr-Feier der Universität 2009 fertig sein. Die Gesamtkosten des innerstädtischen Campus Augustusplatz stiegen von zunächst geplanten rund 100 Millionen Euro auf 256 Millionen.

Zur Bauabschlussfeier werden Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich und Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (beide CDU) erwartet. Eingeladen ist laut Gößl auch Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD). Allerdings steht am 23. August die Sitzung der Ratsversammlung im Terminkalender des Stadtoberhaupts. Wer zum Festakt anlässlich der offiziellen Eröffnung des «Paulinums» eingeladen wird, steht laut Heckmann noch nicht fest. Allerdings sitzen mit Wanka und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gleich zwei prominente Absolventinnen der Leipziger Universität im derzeitigen Bundeskabinett.

Wie der Sprecher der Universität weiter sagte, wird es am 2. Dezember einen Bürgertag auf dem Campus geben, an dem die Leipziger und ihre Gäste das «Paulinum» kennen lernen können. Mit einem Festgottesdienst nimmt dann am 3. Dezember die Universitätsgemeinde den Neubau in Anspruch. Die Gemeinde hat bislang ihre Gottesdienste in der Nikolaikirche gefeiert.

Das von außen an eine Kirche erinnernde «Paulinum» vereint im Innern die Aula der Universität und einen Andachtsraum. Damit soll an die frühere Universitätskirche St. Pauli erinnert werden, die an gleicher Stelle stand. Das völlig intakte, aus dem Mittelalter stammende gotische Gotteshaus war 1968 ungeachtet großer Proteste auf Veranlassung der SED-Führung gesprengt worden.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: dpa / Hendrik Schmidt

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