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Sachsen gibt 73 Millionen Euro mehr für Benachteiligte aus

Eine Lehrerin schreibt in einer Schule an die Tafel. / Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild
Eine Lehrerin schreibt in einer Schule an die Tafel. / Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

Sachsen will mit zusätzlichem Geld benachteiligte Kinder, Jugendliche und Erwachsene beim Lernen unterstützen. Dafür sind rund 43,5 Millionen Euro von der Europäischen Union und etwa 29,2 Millionen Euro vom Land vorgesehen, teilte das Kultusministerium am Dienstag mit. «Das Geld ist gut angelegt. Schließlich geht es um Menschen, die es nicht leicht haben. Wir helfen Kindern und Jugendlichen, die keine guten Startbedingungen hatten und einfach mehr Unterstützung als andere brauchen», erklärte Kultusminister Christian Piwarz (CDU).

Von Geburt an wachse der Bildungsabstand zwischen den Kindern. «Wir müssen daher früh mit der intensiven Förderung in unseren Kindertagesstätten anfangen, denn hier werden die Weichen für das weitere Lernen gelegt», betonte Piwarz. Mit den Fördergeldern ließen sich aber auch zusätzliche Fachkräfte in den Kitas finanzieren, was am Ende allen Kindern sowie Erzieherinnen und Erzieher zu Gute komme.

Unter die Förderung fallen unter anderem das Programm «Kinder stärken», Schülercamps und Alphabetisierungskurse. Zudem sind neue Dinge geplant - so sollen alternative Lernangebote für Schülerinnen und Schülern mit Verhaltensauffälligkeiten oder sozial-emotionalen Beeinträchtigungen sowie für Schulverweigerer in Modellvorhaben erprobt werden.

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