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Linke wollen Posten der Schulleiter aufwerten

Die Schulleiterin einer Grundschule geht in ein Klassenzimmer. / Foto: Angelika Warmuth/dpa/Symbolbild
Die Schulleiterin einer Grundschule geht in ein Klassenzimmer. / Foto: Angelika Warmuth/dpa/Symbolbild

Die Linken wollen die Stellung der Schulleiter aufwerten und so dem Nachwuchsmangel begegnen. Die Regierung müsse dringend für mehr Unterstützung sorgen, erklärte die Abgeordnete Luise Neuhaus-Wartenberg am Mittwoch in Dresden und forderte eine bessere Qualifizierung. «Der mit der Schulleitung verbundene Arbeitsaufwand muss sich zudem in der Bezahlung widerspiegeln. Vor allem aber muss Schulleitung als eigener Beruf anerkannt werden, wie in Niedersachsen. Sonst werden sich langfristig nicht genug Lehrkräfte finden, die diese Aufgabe übernehmen. Außerdem brauchen Schulleitungen mehr Möglichkeiten zur Eigenverantwortlichkeit, indem ihnen mehr Entscheidungsfreiheit zugestanden wird.»

Neuhaus-Wartenberg verwies auf die Studie «Schulleitungsmonitor Deutschland», für die Schulleitungen regelmäßig zu ihrer Arbeit befragt werden. «Erste Ergebnisse zeigen: Jede fünfte Schulleitung in Deutschland möchte ihren Job aufgeben, viele Stellen bleiben unbesetzt. Die Anforderungen an den Beruf sind stetig gewachsen, die Qualifizierung jedoch nicht», betonte die Politikerin. Die Linksfraktion schlage deshalb ein Maßnahmenpaket vor, mit dem die Regierung sowohl die Nachwuchsgewinnung als auch die Arbeit der Schulleitungen erleichtern solle.

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