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GEW beginnt Studie zu Arbeitsbelastung von Lehrkräften

Mit einer Studie soll in den kommenden Wochen die Arbeitsbelastung von Lehrerinnen und Lehrer an öffentlichen Schulen in Sachsen erfasst werden. Bislang würden aktuelle wissenschaftliche Daten dazu fehlen, begründete die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am Montag die Untersuchung. Über Ergebnisse will man im Herbst informieren.

Für die Öffentlichkeit und auch für große Teile der Politik seien die tatsächliche Arbeitsbelastung und Arbeitszeit von Lehrkräften meist nur sichtbar, wenn es zu Unterrichtsausfällen komme, erklärte GEW-Chefin Uschi Kruse. «Dabei sind diese nur die Spitze des Eisbergs. Lehrkräfte arbeiten permanent am Limit und bezahlen das nicht selten mit ihrer Gesundheit.»

Kruse verwies auf bundesweite Daten zur Wochenarbeitszeit, wonach ein erheblicher Teil der Lehrkräfte im Schnitt mehr als 48 Stunden pro Woche arbeitet. «Überlastung ist damit ein Dauerzustand an Schulen in Deutschland. Für Sachsen gibt es in den bundesweiten Studiendaten ebenso Hinweise darauf, die mit der Studie nun genauer untersucht werden sollen. Derzeit vergrößert sich die Kluft zwischen dem, was in der Schule zu leisten ist, und dem, was leistbar ist, immer dramatischer.»

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