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Eltern sollten Schulanfängern Mut machen und Neugier wecken

Ein Kind sitzt in einem Klassenraum. / Foto: Frank Hammerschmidt/dpa/Symbolbild
Ein Kind sitzt in einem Klassenraum. / Foto: Frank Hammerschmidt/dpa/Symbolbild

Die Barmer Krankenkasse hat Eltern von Schulanfängern geraten, ihren Sprösslingen für den bevorstehenden Schulalltag Mut zu machen und Neugier zu wecken. «Die meisten Kinder freuen sich auf die Schule. Doch längst nicht alle», teilte die Barmer am Donnerstag in Dresden mit. Es sei nicht unnatürlich, wenn Kinder wegen der Schule Befürchtungen hätten. Eltern sollten dann von ihrer eigenen Einschulung berichten.

«Unbedachte Äußerungen über den nun beginnenden Ernst des Lebens oder nebulösen Andeutungen wie 'Du wirst schon sehen' können ungewollt Versagensängste schüren, die Unvoreingenommenheit des Kindes und schlimmstenfalls das Selbstbewusstsein beschädigen», erklärte Fabian Magerl, Landesgeschäftsführer der Barmer in Sachsen. Zu den großen Veränderungen gehöre der neue Schulweg mit möglichen Gefahren im Straßenverkehr, hieß es weiter. «Eltern sollten die verbleibenden Tage vor der Einschulung dafür nutzen, mit dem Kind den Schulweg mehrmals abzulaufen und das Überqueren von Straßen zu üben. Das macht die Kinder sicherer und schont die Nerven der Eltern», betonte der Barmer-Chef.

Kommt das Kind wiederholt bedrückt nach Hause, klagt über Bauchschmerzen oder ist plötzlich ungewohnt still oder aggressiv, können dies Hinweise dafür sein, dass es sich in der Schule unwohl fühlt, teilte die Kasse weiter mit. «Kinder geben sich schnell selber die Schuld, wenn es Probleme gibt und verschließen sich, wenn sie Fragen beantworten sollen, die ihnen unangenehm sind», erläuterte Magerl. Eltern sollten dann viel Zeit mit dem Kind verbringen und genügend ruhige Momente schaffen, in denen es sich öffnen könne.

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