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Gewerkschaftsbund fordert Investitionen in Sachsen

Das Logo des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) hängt an einer Wand. / Foto: Christoph Schmidt/dpa/Archivbild
Das Logo des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) hängt an einer Wand. / Foto: Christoph Schmidt/dpa/Archivbild

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in Sachsen hat zum 1. Mai mehr Zukunftsinvestitionen in Sachsen gefordert. Der Strukturwandel in den Kohleregionen, die Transformation der Industrie, die Herausforderungen des Klimaschutzes und der demografische Wandel hätten konkrete Auswirkungen für die Menschen im Freistaat, sagte der sächsische DGB-Vorsitzende Markus Schlimbach bei einer Maikundgebung in Chemnitz.

«Wer jetzt zögert und taktiert und zu guter Letzt auch noch wegen des dogmatischen Festhaltens an der schwarzen Null und der unflexiblen Schuldenbremse den Rotstift ansetzt, verspielt die Zukunft Sachsens», sagte Schlimbach. Auch vor dem Hintergrund des Kriegs in der Ukraine müssten die Auseinandersetzungen um bessere Arbeitsbedingungen, mehr Zusammenhalt und soziale Gerechtigkeit geführt werden. «Wir machen uns vor Ort in Sachsen für eine starke Demokratie, eine offene Gesellschaft mit mehr Mitbestimmung und guten Arbeits- und Lebensverhältnissen für alle Menschen stark.» Das sei die Grundlage für Frieden und Zusammenhalt.

Bei der DGB-Kundgebung in Görlitz forderte die stellvertretende Bezirksvorsitzende Daniela Kolbe eine vorausschauende Strukturpolitik. «Der Strukturwandel in der Lausitz und im Mitteldeutschen Revier stellt die Menschen vor große Herausforderungen», sagte sie. Es müsse jetzt gelingen, gute und sichere Arbeitsplätze in der Region zu schaffen und den Beschäftigten eine echte Zukunftsperspektive zu geben.

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