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Forscher bekommen knapp fünf Millionen Euro EU-Förderung

Blick auf das Rektorat der TU Dresden. / Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
Blick auf das Rektorat der TU Dresden. / Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Zwei Forscher der Technischen Universität Dresden erhalten für ihre Arbeiten zusammen knapp fünf Millionen Euro vom Europäischen Forschungsrat. Sie seien für die Vergabe der sogenannten Advanced Grants ausgewählt worden, teilte das sächsische Wissenschaftsministerium am Mittwoch mit. Damit würdigt und fördert die EU herausragende Wissenschaftler mit bis zu 2,5 Millionen Euro über fünf Jahre. «In diesem Rahmen eine Förderung zu erhalten, ist gleichzeitig die Auszeichnung einer herausragenden Leistung auf internationaler Ebene», erklärte Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow (CDU).

Triantafyllos Chavakis, Direktor des Instituts für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin am Universitätsklinikum Dresden, bekommt fast 2,5 Millionen Euro. Er forsche mit seinem Team an Mechanismen für die Entstehung stoffwechselbedingter Entzündungen, hieß es. Stefan Kaskel von der Fakultät Chemie und Lebensmittelchemie erhält eine Förderung von knapp 2,4 Millionen Euro für seine Arbeit an ionenbasierten Computerarchitekturen. Der Energieverbrauch von Computern soll durch die neuartige Technologie reduziert werden.

Für Gemkow ist die Vergabe der Gelder ein Beleg dafür, wie gut Sachsen in der internationalen Spitzenforschung aufgestellt ist.

Der Europäische Forschungsrat ist ein Teil des Rahmenprogramms der EU für Forschung und Innovation «Horizont Europa». Er fördert exzellente Einzelwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler. Nach Angaben des sächsischen Wissenschaftsministeriums wurden für die aktuelle Ausschreibung der Advanced Grants 1735 Anträge eingereicht. 253 Forscher seien ausgewählt worden, davon 61 aus Deutschland.

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