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Bündnis enttäuscht von Resonanz und Kritik an Polizeieinsatz

Von: DieSachsen News

Die Organisatoren des Protests gegen den Aufmarsch Rechtsextremer zum 13. Februar am Samstag in Dresden zeigten sich enttäuscht von der Resonanz. Dem Aufruf, «alten und neuen Nazis in der Stadt den Raum für die Propaganda ihrer menschenverachtenden Ideologien» zu nehmen, sind etwa 800 großteils junge Menschen gefolgt, wie das Bündnis «Dresden Wiedersetzen» am Sonntag mitteilte. «Aber wir hätten uns noch mehr Rückhalt aus der Stadtgesellschaft gewünscht.» Man habe erwartet, dass sich mehr Menschen anschließen. Es sei bitter, dass sich viele «mehr daran störten, dass sie nicht mehr einkaufen können, als dass Neonazis durch unsere Stadt laufen».

Das Bündnis kritisierte zugleich den «völlig überzogenen» Polizeieinsatz. Dieser und «eine hermetisch abgeriegelte Naziroute durch die Stadt» hätten es nahezu unmöglich gemacht, «dem braunen Spuk unterwegs Einhalt zu gebieten». «Für die Nazis» seien ganze Straßenzüge geräumt gewesen, schon Stunden vorher entlang der abgeriegelten Aufzugstrecke Platzverweise verteilt, Hinterhöfe durchkämmt und in Gebäuden nach Menschen gesucht worden, «die eventuell nicht ins Haus gehören». Beamte hätten zudem Menschen an der Teilnahme an der Versammlung des Bündnisses gehindert und diese willkürlich gestört.

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