Das MAN-Werk in Plauen ist am Donnerstag offiziell an den Thüringer Fahrzeugbauer Binz übergeben worden. Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) geht von einer Erfolgsgeschichte aus. «Es ging nicht darum, ob es eine Perspektive nur für Arbeitsplätze geben wird. Es ging immer um die Frage, welche Perspektive eine industrielle Region hat», sagte er am Rande des Termins: «Dass ein mittelständisches Unternehmen wie die Firma Binz Verantwortung übernimmt und sich auch mit einem großen Weltkonzern wie MAN auf Augenhöhe begegnet, das nötigt mir großen Respekt ab.»
Das Interesse an dem Unternehmen habe nicht den schönen Maschinen und Anlagen gegolten, sondern den Mitarbeitern, sagte Cathrin Wilhelm, Geschäftsführende Gesellschafterin von Binz. Das sei der Dreh- und Angelpunkt für einen Hersteller von Sonderfahrzeugen. Auch bei den Mitarbeitern in Plauen gebe es Erleichterung, sie seien engagiert dabei. Als erstes wolle man in Plauen eine Serie von Fahrzeugen für das Technische Hilfswerk fertigen. Auch Ambulanzfahrzeuge sollen hier entstehen.