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Neue Wasseraufbereitung in Königstein geht in Regelbetrieb

Der Bergbausanierer Wismut hat in Königstein (Sächsische Schweiz) eine neue Anlage zur Wasseraufbereitung der ehemaligen Urangrube in den Regelbetrieb genommen. Der Umbau habe im Mai 2018 begonnen und rund elf Millionen Euro gekostet, teilte das bundeseigene Unternehmen am Donnerstag mit. Nun sei die Testphase beendet.

In Königstein wurde einst eine besonders umweltschädliche Abbaumethode genutzt: Das Uranerz wurde mit Schwefelsäurelösung aus dem Berg ausgelaugt. Seit 2001 wurde das Bergwerk teilweise geflutet. Das belastete Wasser muss gereinigt werden, um in die Elbe abgegeben werden zu können. Dies werde mit dem Umbau der Anlage zur Aufbereitung des Grubenwassers für die kommenden zwei Jahrzehnte sichergestellt, hieß es. Zudem werde so die vollständige Flutung der Grube ermöglicht. Dafür liege aber noch keine Genehmigung vor.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

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