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Mit Nitrat belastete Gebiete in Sachsen vergrößert

Ein Traktor zieht Pflug und Egge über ein abgeerntetes Feld. / Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
Ein Traktor zieht Pflug und Egge über ein abgeerntetes Feld. / Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Die mit Nitrat belasteten Gebiete in Sachsen sind neu ausgewiesen worden. Im Vergleich zum Dezember 2020 vergrößerten sich die sogenannten roten Gebiete im Freistaat auf insgesamt 185.000 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche (bisher 130.600 Hektar), wie das Landwirtschaftsministerium am Dienstag mitteilte. Sie umfassen 157.842 Hektar Ackerland, 24.512 Hektar Grünland und 2690 Hektar sonstige landwirtschaftlich genutzte Flächen wie Obst- und Dauerkulturen, Rebflächen, Teich und Schilf.

Zur Reduzierung der Grundwasserbelastung mit Nitrat gelten in den roten Gebieten besondere düngerechtliche Einschränkungen für die Landwirtschaft. Die Änderung tritt an diesem Mittwoch in Kraft.

Wegen der Düngeverordnung gibt es ohnehin derzeit einen Rechtsstreit. Der sächsische Bauernverband lässt anhand eines Normenkontrollverfahrens vor dem Oberverwaltungsgericht die Rechtmäßigkeit der Verordnung prüfen. «Wir werden nun beraten, ob wir dies nun auf die neu ausgewiesenen Gebiete ausweiten», sagte der Hauptgeschäftsführer des Bauernverbandes, Manfred Uhlemann, auf Anfrage.

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