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IHK: «Enger Schulterschluss» bei drohendem Gasmangel wichtig

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Dresden hat gefordert, dass Unternehmen und Politik wegen der gedrosselten Gaslieferungen durch Nord Stream 1 stärker zusammenarbeiten. «Wenn Politik und Wirtschaft in engem Schulterschluss konstruktiv und ohne Denkverbote agieren, sollte es möglich sein, die Situation zu meistern», teilte der IHK-Präsident Andreas Sperl am Mittwoch in Dresden mit. Wegen einer drohenden Gasmangellage im Winter bereiten sich nach IHK-Angaben viele Unternehmen mit Hochdruck darauf vor, Erdgas einzusparen oder dieses zum Beispiel durch Flüssiggas und Ölfeuerung zu ersetzen.

Dabei stießen sie aber teils auf Behörden, deren umfangreiche Anforderungen und Fristen diese Prozesse erschwerten, kritisiert die IHK. Die vordringliche Aufgabe der Bundesregierung sollte es sein, den Behörden etwa deutlich schnellere Genehmigungsverfahren zu ermöglichen.

Der russische Konzern Gazprom hatte angekündigt, die Auslastung von Nord Stream 1 von 40 Prozent auf 20 Prozent der Gesamtkapaität weiter zu drosseln. «Auch wenn Russland über vielr Jahre seinen Verpflichtungen nachgekommen ist, müssen wir spätestens jetzt zur Kenntnis nehmen, dass es kein verlässliches Lieferland mehr ist. Deshalb ist es richtig und wichtig, dass die Politik darauf konsequent reagiert», sagte Sperl.

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