Der Ersatzverkehr wegen der Sperrung des Dresdner Hauptbahnhofes ist angelaufen. Die eingerichteten Verbindungen mit Straßenbahnen und Bussen sind am Morgen planmäßig in Betrieb gegangen, wie ein Sprecher des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO) mitteilte. Vereinzelt komme es wegen der Wetterbedingungen zu Verspätungen, insgesamt funktioniere der Ersatzverkehr aber gut.
Kein Zugverkehr am Hauptbahnhof bis Montag früh
Der Hauptbahnhof ist seit dem Morgen gesperrt. Bis Montagmorgen, 4.00 Uhr verkehren dort keine Züge. In dieser Zeit endet und beginnt der Fernverkehr von und nach Berlin und Leipzig in Dresden-Neustadt. Zum Hauptbahnhof geht es weiter mit den regulären Nahverkehrsverbindungen und zusätzlichem Ersatzverkehr mit einer extra eingerichteten Straßenbahnlinie 26, die zwischen Mickten und Plauen fährt. Von und nach Prag verkehrt zwischen Neustadt und Usti nad Labem in Tschechien Ersatzverkehr mit Bussen. Die Fahrtzeit verlängert sich dadurch um etwa eine Stunde.
Der Regionalverkehr und die S-Bahn fallen auf sämtlichen Linien im Bereich zwischen den Dresdner Bahnhöfen Neustadt, Reick, Plauen und Friedrichstadt aus. Dort müssen Fahrgäste ebenfalls auf Alternativen im regulären Nahverkehr oder dem eingerichteten Ersatzverkehr mit Bussen und der Straßenbahn 26 ausweichen.
Weitere Sperrung im Februar
Hintergrund sind Bauarbeiten am Kreuzungsbauwerk unter der Budapester Straße im Rahmen des langwierigen Ausbaus der Verbindung Leipzig-Dresden, die laut einer Sprecherin der Deutschen Bahn planmäßig begonnen haben. An diesem Wochenende soll das Projekt die Halbzeit erreichen, der Abschluss ist bis 2027 geplant. Eine weitere Sperrung des Hauptbahnhofes hat die Bahn für den 14. bis 16. Februar angekündigt.
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