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Handwerksbetriebe blicken pessimistisch in die Zukunft

Ein Bauarbeiter mit einem Gasbrenner beim Bau eines Mehrfamilienhauses. / Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild
Ein Bauarbeiter mit einem Gasbrenner beim Bau eines Mehrfamilienhauses. / Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild

Das ostsächsische Handwerk blickt mit Sorge in die Zukunft. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Geschäftsklimaindex deutlich gefallen, wie die Dresdner Handwerkskammer am Mittwoch mitteilte. Laut der Herbstkonjunkturumfrage steht demnach der Wert aktuell bei 85 Punkten, vor einem Jahr waren es noch 121 Punkte und im Frühjahr 110 Punkte. Grund seien die explodierenden Energiepreise, die stark gestiegenen Material- und Rohstoffpreise, steigende Zinsen und unterbrochene Lieferketten sowie die Inflation.

«Unternehmen stehen mit dem Rücken zur Wand. Manche Firmen plagen Existenzängste», sagte Jörg Dittrich, Präsident der Handwerkskammer Dresden. Um die Sorgen der Unternehmen zu lindern, müsse die Politik aktiver werden, solche Preisentwicklungen gefährdeten Geschäftsmodelle, Arbeitsplätze und Unternehmen.

Er forderte unter anderem eine Absenkung der Steuern für Energie auf das europäische Mindestmaß, um die Kostenbelastung für die Unternehmen zu senken. Zudem sollte der Gaspreisdeckel schnellstmöglich auch für kleinere und mittlere Unternehmen eingeführt werden und Hilfsprogramme zum Ausgleich von Härten für Unternehmen auf den Weg gebracht werden.

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