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Fahrradclub: Radwegeausbau in Sachsen geht zu langsam voran

Ein Mann fährt mit seinem Fahrrad auf einem mit einem Verkehrsschild gekennzeichneten Radweg. Foto: Arne Dedert/dpa/Archivbild
Ein Mann fährt mit seinem Fahrrad auf einem mit einem Verkehrsschild gekennzeichneten Radweg. Foto: Arne Dedert/dpa/Archivbild

Der Radclub ADFC sieht einen mangelnden Fortschritt beim Radwegeausbau an Staats- und Bundesstraßen in Sachsen. Das langsame Tempo sei ein Sicherheitsproblem für die Bevölkerung, erklärte der ADFC am Freitag. 2020 seien 6,5 Kilometer an neuen Wegen fertiggestellt worden - weniger als im Jahr davor mit knapp 11 Kilometern.

Der Fahrradclub forderte mehr Geld für Radverkehrsplaner, um den Bauprozess zu beschleunigen. Es müssten im Schnitt 100 Kilometer pro Jahr geschafft werden, wenn Sachsens Verkehrsminister Martin Dulig (SPD) sein Ziel von knapp 500 Kilometern neuer Radwege an Staats- und an Bundesstraßen bis 2025 erreichen wolle.

In Sachsen verfügen laut ADFC 28 Prozent der Bundesstraßen bisher über einen Radweg. Damit liege der Freistaat unter dem bundesweiten Durchschnitt von 40 Prozent.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

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