Sachsen hat nach Ansicht von Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) in der Ansiedlungspolitik noch Luft nach oben. «Wir sind weiter attraktiv für einheimische und ausländische Investoren, weil es hier ein hervorragendes Umfeld mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen gibt. Aber wir haben weiter unsere Hausaufgaben zu erledigen, damit dies so bleibt», sagte der Minister der Deutschen Presse-Agentur. Dabei gehe es um «drei F»: Flächen, Fachkräfte und Facilities - also die Ausstattung mit der erforderlichen Infrastruktur.
In letzter Zeit hätten die Anfragen aus Leitbranchen für ein Engagement in Sachsen zugenommen, erklärte Dulig. «Es geht um die Weiterentwicklung der Mikroelektronik, um künstliche Intelligenz, das Thema Wasserstoff. Damit können wir bestehende Wertschöpfungsketten verstärken oder neue aufbauen und damit unsere Wirtschaft krisenfester machen.» Branchen wie die Mikroelektronik hätten einen riesigen Flächenbedarf. «Wir kommen langsam an unsere Grenzen, ausreichend Flächen in allen Größenordnungen bereitzustellen.»