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BMW erhöht in Leipzig Kapazität von E-Komponenten

Vor einem Werk steht das Logo von BMW. / Foto: Christophe Gateau/dpa/Symbolbild
Vor einem Werk steht das Logo von BMW. / Foto: Christophe Gateau/dpa/Symbolbild

Im Leipziger BMW-Werk wird die Transformation der Mobilität zu elektrischen Antrieben vorangetrieben. Bis 2024 entstehen acht neue Produktionslinien für E-Komponenten, wie das Unternehmen am Donnerstag in Leipzig mitteilte. Die zwei bereits bestehenden Batteriemodullinien werden im kommenden Jahr durch eine weitere Linie sowie durch fünf Zelllacklinien erweitert. 2024 soll die Inbetriebnahme zweier neuer Hochvoltbatteriemontagelinien folgen.

Als Geburtsstätte des BMW i3 habe der Standort Leipzig eine besondere Bedeutung bei der Umstellung der Mobilität, sagte Produktionsvorstand Milan Nedeljković. Von 2013 bis zum Sommer 2022 waren in Leipzig mehr als 250.000 vollelektrische BMW i3 und mehr als 20.000 des Plug-in-Hybrid Sportwagens BMW i8 gebaut worden.

Nach dem Auslauf der Produktion werden die freigewordenen Flächen sowie die Kompetenzen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Fertigung von E-Komponenten genutzt. Bereits heute sind mehr als 700 Menschen in der Batteriekomponentenfertigung am Standort Leipzig tätig, bis 2024 sollen es mehr als 1000 sein. Der Konzern investiert dafür mehr als 800 Millionen Euro in den Aufbau der E-Komponentenfertigung am Standort. Bis 2030 will die BMW Group mindestens die Hälfte des Absatzes mit vollelektrischen Fahrzeugen erzielen.

Zudem wurde am Donnerstag der erste brennstoff-flexible Brenner für einen Lacktrockner im Leipziger BMW-Werk in Betrieb genommen. Der Brenner kann Wasserstoff und das Erdgas Methan sowohl allein als auch im Gemisch verbrennen. Die Umstellung der Brennstoffe kann im laufenden Betrieb erfolgen. Der Einsatz des Doppelbrenners erfolgt zunächst im Pilotbetrieb.

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