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«Blitz für Kids»: Gut fünf Prozent der Autofahrer zu schnell

Ein Blitzer steht am Straßenrand. / Foto: Boris Roessler/dpa/Symbolbild
Ein Blitzer steht am Straßenrand. / Foto: Boris Roessler/dpa/Symbolbild

Die Polizei hat bei ihrer jährlichen Aktion «Blitz für Kids» (28. März bis 10. April) 1025 Temposünder vor allem vor Grundschulen ertappt. Damit waren knapp 5,5 Prozent der an 224 Orten gemessenen fast 18 680 Fahrzeuge zu schnell unterwegs, wie das Landespolizeipräsidium in Dresden am Mittwoch mitteilte. Insgesamt 2261 davon wurden angehalten. In 109 Fällen wird ein Bußgeldverfahren wegen Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung eingeleitet, 853 Temposünder müssen Verwarngeld zahlen.

Spitzenreiter war ein Mann in Dresden mit 48 Kilometern pro Stunde über der erlaubten Geschwindigkeit, dem nun ein Monat Fahrverbot droht. Anders als 2021, als es die Corona-Pandemie verhinderte, waren auch Schüler mit von der Partie bei den Kontrollen. Sie verteilten den Angaben nach 1155 grüne Karten an vorbildliche Autofahrer - und 545 Mal eine gelbe Karte.

Die Verkehrssicherheitsaktion «Blitz für Kids» hat seit 1995 Tradition im Freistaat und wird seit 1998 gemeinsam mit dem ADAC Sachsen durchgeführt. Sie soll die 6- bis 15-Jährigen für die Gefahren im Straßenverkehr auf dem Schulweg und in der Freizeit sensibilisieren und zu besonderer Vorsicht und Rücksicht mahnen.

2021 verunglückten nach Angaben der Behörde 1020 Kinder bei Verkehrsunfällen, eines kam dabei ums Leben. Im Jahr zuvor waren es 1071 Kinder, wobei drei von ihnen starben. Der seit 2020 erkennbare Rückgang ist nach Einschätzung der Polizei dem geringeren Verkehrsaufkommen wegen der Corona-Schutzmaßnahmen geschuldet.

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